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Kai Bittner Zahnarzt
Marienstr 15
52531 Übach-Palenberg
Tel.: 02451-46722
Fax: 02451-904223
Email: info@za-bittner.de

Implantologie

ImplantologieImprlantologie

Ein Implantat stellt eine künstliche Zahnwurzel dar. Durch einen chirurgischen Eingriff wird es im Kieferknochen verankert und verwächst mit dem Knochen. Auf oder an diesem Implantat kann herausnehmbarer oder festsitzender Zahnersatz (Suprakonstruktion) verbunden werden.
Die Anzahl der in Deutschland gesetzten Implantate ist in den letzten 5 Jahren rasant angestiegen; man geht inzwischen von einer jährlichen Zuwachsrate von etwa 15% aus. Hier spiegelt sich die Erwartung an ein Höchstmaß an Zufriedenheit und Komfort für den Patienten wider. Studien belegen, dass Implantate viele Jahre bei korrekter Pflege halten: 94 % sind nach 10 Jahren noch in einem perfekten Zustand, 90% sind nach 15 Jahren noch intakt.
Die Implantologie hat sich in den letzten Jahren zu einem hochkomplexen Teilgebiet der Zahnheilkunde entwickelt. Dabei wird zunehmend auf eine gute Vorhersagbarkeit der Resultate, auf Vereinfachung der Behandlungsabläufe und auf Verkürzung der Behandlungsdauer hin gearbeitet.

Implantate werden meist aus Titan hergestellt, da es besonders gewebefreundlich (biokompatibel) ist; in Zukunft wird es zunehmend auch Keramik sein. Sie haben meist ein schraubenförmiges, zylindrisches Design. Durch spezielle Oberflächenbehandlung der Titanimplantate wurde die „Einheilzeit“ deutlich verkürzt: Durch eine „Biologisierung der Oberfläche“ kann sich der neue Knochen besser anlagern. Unter bestimmten Gegebenheiten ist auch eine „Sofortbelastung“ der Implantate möglich.

Implantate übernehmen folgende Funktionen:

  1. Ersatz eines einzelnen Zahnes
  2. Verankerung von totalen Prothesen (Vollprothese)
  3. Brückenpfeiler

Wird also bei einer Zahnlücke anstelle einer Brücke ein Einzelimplantat gesetzt, entfällt das Beschleifen und somit auch Beschädigen der eventuell gesunden Nachbarzähne.
Implantate bieten Ihnen eine komplette Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse. Sie sichern nicht nur einen festen Halt der „Dritten“, sondern sie schützen auch vor Knochenverlust. Nur die funktionelle, innere Belastung des Knochens durch einen Zahn oder ein Implantat verhindert den Abbau des Kieferknochens. Ein nichtbelasteter Knochen verschwindet nach und nach (Atrophie).

Je nach Umfang der Behandlung und Notwendigkeit vorbereitender Maßnahmen implantieren wir in unserer Praxis oder arbeiten mit Spezialisten zusammen.

Bis auf wenige Ausnahmen werden Implantate nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt oder bezuschusst. Reparaturen oder Erneuerungen der Suprakonstruktion werden bezuschusst (Stand 2005).

Links:
Implantateportal
Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie